Sonntag, 24. Mai 2015

Kinderleichte "Donalds" (Donuts)


Das Zwergenkind hat in dieser Woche etwas Neues für sich entdeckt: Mini-"Donalds". Das gemeine Volk nennt sie auch Mini-Dontus.


Da ich grundsätzlich Krapfen in jeglicher Form recht gerne mag, habe ich ich also nun mal an Donuts gewagt. Dazu habe ich keinen dieser ständig überall angebotenen Donutmaker verwendet, sondern die herkömmliche "In-Fett-Ausback"-Methode gewählt. 
1. weil ich ein solches Gerät gar nicht besitze und 2. finde ich, dass es sonst auch keine richtigen Donuts sind.

Überraschender Weise sind Donuts eigentlich gar nicht so kompliziert, wie ich es zunächst gedacht habe. Eigentlich sind sie sogar kinderleicht: es wird ein einfacher Hefeteig gemacht, der in die klassiche Form gebracht in Fett ausgebacken wird. Fertig!
Ihr findet, das hört sich nach Aufwand an? Ich möchte euch heute zeigen, dass es nicht so ist. Ich habe mir dazu Verstärkung vom 3jährigen Zwergenkind geholt, die -mit Ausnahme der heissen-Fett-Geschichte- tatkräftig mit angepackt hat.

Und das braucht ihr: 

Donuts

375g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
50g Zucker 
1Prise Salz
2 Eigelb
150ml lauwarme Milch
60g geschmolzene abgekühlte Butter

Fett zum Ausbacken

1.) Das Mehl sieben und mit der Trockenhefe vermischen.
2.) Die übrigen Zutaten zum Mehl geben und mit deinem Knethaken zunächst auf niedriger Stufe kurz verrühren, dann ca. 5 Minuten auf höchster Stufe weiterkneten.
3.) Den Teig nun ruhen und gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist. Das dauerte bei uns so ca. 1 Stunde oder -in Kinderzeitrechnung: 1mal Kartoffelstempeln!
 
 














4.) Nachdem der Teig gut aufgegangen ist, auf einer Arbeitsplatte nochmal von Hand ganz kurz durchkneten und ca. 1cm dick ausrollen.
5.) Mit einem Kreisausstecher nach Wahl zunächst große Kreise ausstechen.
6.) Dann mit einem kleinen Ausstecher das Zentrum ausstechen.
7.) Die ausgestochenen Ringe und die Zentren auf ein Backpapier zur Seite legen. Und erneut deutlich aufgehen lassen.


8.) In der Zwischenzeit das Fett erhitzen. Ich habe mit im Discounter eine 2l Flasche Frittieröl zugelegt, die ich in eine hohe große Pfanne gegossen habe. Nach dem Frittiervorgang, wenn das Öl wieder erkaltet ist, kann man es durch einen Filter wieder in die Flasche zurück füllen und wieder verwenden.

9.) Die Ringe und die Zentren von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Die Donuts gehen im Fett nochmal etwas weiter auf.


10.) Den Donuts den Feinschliff verpassen. Das Zwergenkind favorisiert die Zucker-Zimt-Variante, wobei der Zimtzucker auf die noch warmen Donuts vertreut wird. Dann haftet er besser:
Und natürlich die Schokoladenvariante (=geschmolzene Kuvertüre).
11.) Ok, noch ein paar Smarties drauf, dann sind sie perfekt!

Und? War doch wirklich kinderleicht, oder?
Die Zentren, die übrigens auch "Timbits" genannt werden, sind auch mit Zimtzucker versetzt worden und stellen nun nette kleine Happen dar. Man kann sie gut in kleine Schraubgläser füllen und verschenken. Naja. Oder selbst essen! Zum Espresso zum Beispiel. ;-)

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